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RENAULT 4 CV

Neu Restauriert, Veteranenstatus 06.2017

CHF 24'800
ab CHF 267/Monat
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Inserat-Nr : 3404993
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Leasing ab CHF 267/Monat
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01.1957

Handschaltung

39'700 km

Benzin

Hinterradantrieb

braun

18 PS

4

  • Aufbau
  • Limousine
  • Fahrzeugzustand
  • Oldtimer
  • Innenfarbe
  • blau
  • Sitze
  • 4
  • Leergewicht
  • 675 Kg
  • Typengenehmigung
  • X
  • Hubraum
  • 747 ccm
  • Zylinder
  • 4
  • Direkt- /Parallelimport
  • Ja
  • Preis
  • CHF 24'800

BEMERKUNGEN

KM laut Tacho, http://www.facebook.com/elitegaragezuzwil

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Der Renault 4CV war ein viertüriger Pkw mit Heckantrieb, den Renault von 1946 bis 1961 baute. Insgesamt kamen 1,1 Millionen Fahrzeuge zur Auslieferung.
Der Renault 4CV wurde ab 1942 im besetzten Frankreich heimlich entwickelt, weil unter dem Druck der deutschen Besatzungsmacht das Vichy-Regime die Entwicklung und Produktion ziviler Kraftwagen verboten hatte. Nach erfolgreichen Vorarbeiten, geleitet von Fernand Picard und Charles-Edmond Serre, konnten bereits im November 1945 die Tests der Prototypen beginnen. Offiziell präsentiert wurde das Fahrzeug im Oktober 1946 auf der Mondial de l’Automobile in Paris. Die Bezeichnung 4CV steht, wie beim Citroën 2CV für die französische Steuerklasse „CV“.

Der 4CV hat wie der VW-Käfer einen Vierzylinder-Heckmotor, anders als dieser aber keinen luftgekühlten Boxer-, sondern einen wassergekühlten Reihenmotor.

Die Serienproduktion begann 1947 im Renault-Werk Billancourt auf der Île Seguin bei Paris und lief bis 1961. Als Lizenzbau fertigte FASA den Wagen im spanischen Valladolid, wobei in Frankreich vorgefertigte Teile montiert wurden. Ebenfalls in Lizenz baute ab 1953 der japanische Hersteller Hino das Auto als Rechtslenker. Es verrichtete vor allem als Taxi seinen Dienst.

Zusammen mit dem Citroën 2CV avancierte der Renault 4CV zur französischen Variante des VW Käfer. Beide waren einfache Konstruktionen, die in den 1950er Jahren die Massen in Frankreich motorisierten. Sie hatten sogar – im Gegensatz zum Volkswagen – vier Türen. Alle waren an der B-Säule angeschlagen, daher hatte der 4CV vorne sogenannte Selbstmördertüren.

Auch in den Benelux-Staaten prägte der 4CV seinerzeit das Straßenbild. Seitdem der Wagen ab 1957 auch im spanischen Valladolid gefertigt wurde, setzte er sich auch auf der Iberischen Halbinsel durch. Wegen der starken Nachfrage nach Kleinwagen wurde der 4CV nicht in die USA exportiert, das geschah erst mit der seit 1956 parallel gebauten Renault Dauphine, die wesentlich „amerikanischer“ aussah. Sozusagen im Schlepptau der Dauphine schafften es dann jedoch noch ca. 15.000 Stück 4CV in die USA; die meisten Käufer waren ehemals in Frankreich stationierte amerikanische Soldaten.

Der „Kattschewo“ (quatre chevaux; dt. 4 PS) hatte von 1948 an serienmäßig Gürtelreifen (Michelin X). Während des Produktionszeitraums wurde der Wagen nur wenig verändert, so gab es 1955 ein anderes Armaturenbrett, die Motorleistung wurde von 17 PS (13 kW) auf 19,5 PS (14 kW) erhöht und ein Anlasser mit Magnetschalter eingebaut. 1957 wurden die charakteristischen „Sternfelgen“ (jantes étoiles) zugunsten herkömmlicher Stahlscheibenräder aufgegeben. Der Wagen hatte jetzt 21 PS (15 kW) und konnte mit Heizung bestellt werden. 1959 wurde die Leistung des Motors auf 26 PS (19 kW) erhöht, 1961 bekamen die „Abschiedsmodelle“ Kurbelfenster vorn statt Schiebefenstern.

Im April 1954 wurde die halbe Million gefeiert und Ende 1958 erreichte der 4CV als erster Renault die Grenze von einer Million. Allerdings gingen zu der Zeit die Verkaufszahlen schon nach unten. Mit Ende der letzten Schicht vor den Werksferien im Juli 1961 lief der letzte 4CV vom Band; laut offiziellen Werksangaben waren es bis dahin 1.105.547 Wagen. Das japanische Schwestermodell Hino-Renault 4CV blieb jedoch noch bis 1966 in Produktion. Das Konzept des Heckantriebs führte Renault in den späteren Modellen Dauphine und R8/R10 weiter. Motor, Getriebe und Lenkung des 4CV wurden ab 1961 in seinem frontgetriebenen Nachfolger R4 weiterverwendet.

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